Iquique 2006 - Zurück in Chile

Wir schreiben den 5. Januar 2006. An diesem Tag flogen wir endlich wieder nach Chile - nun schon zum 4. Mal.

Wie gewohnt startete der Flieger um 19:40 Uhr in Frankfurt, und bei der Zwischenlandung in Madrid stiegen dann auch Andrea und Gottfried ein laughing. Nach insgesamt 16 Stunden und 50 Minuten waren wir dann in Santiago, und wie durch ein Wunder hatten wir zum ersten Mal keine schreienden Kleinkinder im Flieger um uns herumsitzen.

Da "unser" Appartement die ersten Tage noch anderweitig vermietet war, zogen wir erstmal zu Philip ins Terraino, welches sich wieder um einiges vergrößert hatte. Wir waren die gleiche Gruppe wie letztes Jahr: Andrea, Gottfried, Ralf, Jacky, Claus und Sabine. Und Hugo alias Robert hat Steffi und Abudi ersetzt.

Essensmäßig wurden wir leider gleich in den ersten Tagen einmal herbe enttäuscht. Das "Café Berlin" hatte zwar noch eine tolle Weihnachtsdeko, aber das Essen hat sich leider erheblich verschlechtert. Der Pisco schmeckte uns jedoch allen tongue-out.

Zu unserem neuen Lieblingsaußenlandeplatz hat sich der Fuß von "Clavicho" - dem Schlüsselchen - entwickelt, aber wenigstens gab es dort keine Hunde. Letztendlich aber hatte jeder seine guten und seine schlechten Tage - und eigentlich konnten alle zufrieden sein. Manchmal wurde man eben als Albatros laughing bezeichnet und manchmal als flugunfähige Hausente surprised - was soll´s tongue-out. Daraus hat sich dann eben auch der Name Entchen entwickelt. Nur die letzten Tage hat uns ein extremer Südwind, der sich in Iquique rotorbedingt als Nordwind äußert, ziemlich zugesetzt.

Eines morgens hieß es für uns eine Stunde früher aufstehen. Wir fuhren mit Philips Montero zum Gipfel von Palo Buque hoch, auf etwa 850m Höhe über dem Meer und glitten ziemlich direkt gen Boden. Den geplanten Streckenflug nach Iquique hat bei den schwächelnden Bedingungen niemand gewagt - aber es war trotzdem ein Erlebnis. Während wir an diesem Morgen unseren Abgleiter in Palo Buque gemacht haben, hat "Ganz Vorarlberg" bei uns in der Küche das Abendessen vorbereitet. Es gab Ceviche, eine chilenische Spezialität. Das ist roher Fisch, der sich in Limettensaft selbst gart und mit Zwiebeln und Koriander vermischt wird. Dazu gab es Kartoffeln, Süßkartoffeln und einen genialen Mango Sour laughing.

Zur Erklärung: "Ganz Vorarlberg" das sind eine Schweizerin und 3 österreichische Piloten, die wir schon letztes Jahr in Iquique trafen. Da wären also die Miriam, genannt "Transita", weil sie immer am Reisen ist und ihr Freund Gunnar, der eher als Chuzo bekannt ist sowie (Jo)Hannes (El Burro) und Egon, der aber nur Igor genannt wird. Verstärkt wurde dieses Team noch durch Todd, der seit 3 Jahren mehr in Iquique lebt als in seiner Heimat Amerika und dort Tandem fliegt.

Dieses Jahr verbrachten wir wieder sehr viele Nachmittage beim Sandmann in Palo Buque. An unserem letzten Tag dort hat uns bei starkem "Bergwind" eine Windrose den Pavillon weggeweht, welcher eigentlich jedes Jahr am zweiten Tag verschrottet werden soll, aber dann doch noch immer durchhält. Jetzt ist er schon 4 Jahre alt, und wahrscheinlich hält er noch 10 Jahre.

Am 19. Januar gab´s nach dem Fliegen in Palo Buque ein Barbecue zu Ehren von Askia und Jeremy, deren Urlaub am nächsten Tag vorbei war, und für die es zurück nach Kanada ging.

Für uns war´s wieder eine super tolle Zeit in Chile smile.

 
 
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