Castelluccio 2007 - Ein Plüschelsch in Castelluccio

Nachdem er so lange gernevt hat bis wir endlich "ja" gesagt haben, durfte Erich diesmal die Homepage für Castelluccio machen. So chaotisch wie er ist, hat er natürlich ein paar Bilder durcheinander geworfen und mit der Wahrheit nimmt er´s auch nicht immer so ganz genau embarassed. Aber im großen und ganzen waren wir überrascht wie gut das Ergebnis geworden ist smile.

Wir wünschen viel Spaß smile!

Mein erster Eindruck von Castelluccio: Voll die Einöde surprised. Wo soll man denn da ´ne Disco finden, um ein paar flotte Elchbabes aufzureissen? Wenn ich das vorher gewußt hätte, hätte ich mich in ROM abgesetzt.

Wenig später haben wir dann den Rest von der Fliegergruppe getroffen. Fangen wir mit Franz, Anna, ihrer kleine Tochter Eva-Maria und dem schon etwas größeren Sohn Franz-Josef an. Franz und Anna sind die Cheffes der Flugschule und die Leiter der Truppe, aber irgendwie hat trotzdem keiner auf sie gehört. Vielleicht lag das an der etwas merkwürdigen Art und Weise und dem Outfit wie Franz hin und wieder aufgetreten ist cool - das seht ihr ja an den Bildern. Besonders viel Autorität strahlt er da selbst bei mir nicht gerade aus.... - aber ansonsten find´ ich ihn echt klasse laughing. Dann gab´s noch Evert und den Rudi. Rudi ist BvB Fan, aber ansonsten echt in Ordnung. Der Evert ist eigentlich ein Holländer. Da er keinen Wohnwagen kaufen wollte, hat er aber in Österreich um Asyl ersucht und wohnt jetzt da in einem richtgen Haus. Dort arbeitet er bei der UN. Ich glaube das ist so eine ganz wichtige Organisation, die u.a. auch für den Erhalt der Elchbestände in Finnland zuständig ist, oder? Und dann gab´s auch noch Robert, Thomas, Heribert und Ingo. Auch alle total in Ordnung smile. Und von Heribert hab´ ich übrigens mal ein tolles Lied gelernt, aber Sabine hat mir verboten, dass ich das hier reinschreibe - den Anfang darf ich aber: "Wir sitzen im Schlauchboot...".

Im Hotel gab´s Pepe, den Cheffe und seine Mama. Die war total lieb, sprach nur leider nichts Anderes als Italienisch, das dafür aber um so leidenschafttlicher. Genau genommen auch in leidenschaftlicher Lautstärke. Ich habe mich dann gleich mal von Deborah, der Tochter des Cheffes ins Bett bringen lassen. Ich hab´ alles versucht, aber sie ist dann gleich wieder runtergegangen frown. Schade, das hätte der Anfang einer langen Beziehung sein können..... cry Ciao Bella.

Morgens trafen sich alle nach dem Frühstück auf der Terrasse des Hotels, um erste fachliche Wettergespräche zu führen.

Zum Mittagessen ging´s dann oft an die Würstchenbude. Da gibt es so scharfes Würstchenfleich in Toastbrot. So eine Art italienischer Hot-Dog. War zwar recht lecker, aber ich denke die sollten vielleicht doch besser bei ihren Nudeln und Pizza bleiben. Danach ging´s rauf zum Perugia. Mal so ganz unter uns Nicht-Fliegern... Wie blöd muss man eigentlich sein einen 20kg schweren Sack 30 min lang so einen steilen Schotterpfad raufzuschleppen, nur um dann 5 min runterzufliegen? Naja, ich bin ein kleiner dummer Elch, ich muss ja nicht alles verstehen embarassedcool.

In Castelluccio kommt man abends immer erst sehr spät vom Fliegen nach Hause. Meistens waren wir nicht vor 21 Uhr wie im Hotel. Was die meisten nicht davon abhielt, sich nach dem Abendessen noch gut einen hinter die Binde zu kippen. Nur ich durfte leider nie dabei sein undecided.

Der nächste Tag war sehr windig und kalt. Deswegen sind wir erstmal ins Refugio gefahren, einem Hotel/Restaurant oben auf dem Berg. Leider fing es dann auch noch an zu regnen, und wir haben uns nach innen geflüchtet. Dort fanden wir dann ein Regal mit Knobelspielen. Es ist unglaublich, wie man ein paar erwachsene Menschen mit ein paar kleinen Holzklötzchen stundenlang beschäftigen kann tongue-out. Als das Wetter besser wurde, haben wir unser Glück noch am Vittori versucht. Aber auch dort bließ der Wind noch so stark, dass Claus zwar kurzzeitig ein wenig sparen konnte, dann aber schnell landen ging. Eine richtige Entscheidung wie sich herausstellt, da 5 min später ein auf eigene Faust fliegender Holländer über den Berg ins Lee geblasen wurde und mit dem Rettungsschirm runterkam. Da war erstmal große Aufregung, aber zum Glück ist ihm nichts passiert. Auf den Schreck gab´s dann erstmal ein Bier.

Am 13.07.2007 hatten Sabine und Claus ihren 6 jährigen Kennenlerntag. Da musste ich mich natürlich mächtig ins Zeug legen und eine große Feier organisieren. Ich habe als erstes Rosen gepflückt, allerdings verstehe nicht wieso der Opa mit dem Krückstock schimpfend hinter mir herumgerannt ist surprised? In seinem Garten waren doch mehr als genug Rosen für alle. Das Essen bestand aus einem 4-Gänge-Menü. Jeder Gang war irgendwas mit Trüffeln. Das sah echt lecker aus, aber natürlich durfte ich wieder nicht probieren frown. Nur bei der Torte gab es wohl ein kleines deutsch-italienisches Verständigungsproblem. Es sieht zwar so aus, als hätte ich die selber beschriftet surprised, aber glaubt mir, das war ich diesmal wirklich nicht undecided. Naja, und der Pepe hat halt gedacht es wäre der Hochzeitstag, aber ich denke, das kann man verzeihen. Sabine und Claus waren total glücklich an dem Abend. Ich war schon mächtig stolz auf mich, dass ich das so hinbekommen habe laughing. Noch glücklicher war natürlich Pepe, als ich ihm die Kohle für den Abend rübergereicht habe. Das war´s dann wieder mit dem Ferrari. Mein ganzes Taschengeld der letzten 4 Jahre hat der mir abgeknöpft cry.

Ein schöner Urlaub war es. Tolles Wetter, einige nette Flüge, aber was das Wichtigste war: Es war eine super Truppe. Man hat sich sofort wohl gefühlt und bei Franz und Anna kam man sich immer gut beraten vor.

Ich denke man sieht sich wieder in Castelluccio 2008.

 

 

 

 

 
 
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