Tessin 2007

Am 23. September starteten wir nach einem Zwischenstop in Bad Nauheim zum leider letzten Urlaub für das Jahr 2007. Bei wunderschönem Wetter ging die Fahrt über den St. Gotthard-Pass ins sommerliche Tessin laughing. Nachdem wir nach längerer Suchfahrt unser "Hotel Centrale" in Contone gefunden hatten, lernten wir die anderen Safari-Teilnehmer kennen und es ging zum Abendessen.

So richtig los ging´s dann am nächsten Morgen. Nach dem Frühstück zeigte Tom uns den etwas eigentümlichen aber offiziellen Weg zum Landeplatz in Locarno. Dann ging´s mit der Standseilbahn von Locarno nach Orselina, mit der Seilbahn weiter auf den Cardada und schließlich mit dem Sessellift auf den Cimetta. Ein wirklich schöner Flugberg mit tollem Panorama laughing.

Am 2. Tag war das Wetter schon etwas schlechter. Morgens ging es bei Bellinzona noch vorbei an Kühen auf den Mornera und nachmittags noch auf den Monte Tamaro bei Rivera. Zum Tagesabschluß versuchten wir uns noch einem Wasserfall anzunähern, den Tom aus der Luft gesehen hat. Der Versuch blieb allerdings erfolglos.

Nachdem es Dienstag Abend heftig zu regnen begann, war es Mittwoch Morgen bitterkalt cry, und die Berggipfel zeigten sich in Schnee gehüllt, was für diese Jahreszeit im Tessin sehr ungewöhnlich ist. Claus, Erich und Sabine entschieden sich daher zu einem Ausflug nach Mailand. Was - wie sich am Abend herausstellte - eine gute Entscheidung war, denn die Anderen sind auch nicht zum Fliegen gekommen. Also ging es dann, wie jeden Abend, in die Kneipe schräg gegenüber vom Hotel, wo der Wirt Mario leckeren Frasscati in Poccalinos servierte.

Auch am nächsten Tag war das Wetter grau in grau, und es regnete endlos. Mit einem Funken Hoffnung fuhren wir nach Italien nach Santa Maria Maggiore, allerdings war schon vom Landeplatz aus zu erkennen, dass es dort auch nichts werden würde mit einem Flug. Also ging´s schnell zurück an den Lago Maggiore und mit der Fähre ins nächste Fluggebiet nach Laven. Natürlich war das Wetter dort auch nicht besser, so blieb es bei einer Landeplatzbesichtung des "Sasso del Ferro" und einer Pizza.

Die Nacht zum Freitag hat es leider auch noch komplett durchgeregnet frown, obwohl es am Freitag Morgen wettermäßig etwas besser aussah, entschlossen Claus und ich uns zur vorzeitigen Heimreise. Denn mit nassen Schirmen im Gepäck wollten wir auch nicht abreisen. So blieb uns abschließend noch der Blick auf den im Schnee versunkenen St. Gotthard und die schon bekannte Erkenntnis, dass man gegen das Wetter einfach machtlos ist undecided.

 
 
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