Dune du Pyla 2010 - und ein Ausflug nach Barcelona

Anfang Juni ging es, wie schon so oft, an die Dune du Pyla. Nach einer nervigen Fahrt bezogen wir "unser" Mobilheim dort - natürlich das gleiche wie immer laughing.
Das Wetter war leicht durchwachsen, aber eigentlich durchaus noch OK und einige alte Bekannte waren auch wieder da.

Die Tage kamen und gingen, und Freitag Morgen setzten wir uns ins Auto und fuhren in Richtung Spanien los. Wir wollten Claus seine spanische Brieffreundin Laura in Masquefa, das ist in der Nähe von Barceona, besuchen. Es war eine Fahrt ins Ungewisse, da Laura genauso gut oder schlecht Deutsch spricht wie wir Spanisch und Laura auch kein Englisch spricht. Wir waren also sehr gespannt wie das alles klappt.
Aber zuerst mussten wir mal hinkommen. Wir entschieden uns für die Strecke über die Pyrenäen und durch Andorra. Zuerst mussten wir auf der Autobahn nach Bordeaux, dann durch Toulouse gen Süden, irgendwann verließen wir die Autobahn und fuhren in die Pyrenäen.
Die Straßen schlängelten sich nach oben und nachmittags erreichten wir Pas de la Casa auf 2075m Höhe, das schon in Andorra liegt. Ansonsten ist diese Siedlung nicht erwähnenswert, sicher ein Skiparadies und ein zollfreies Einkaufsparadies, aber ansonsten nur eine Bettenhochburg aus Beton. Daher hielten wir auch nur für ein kurzes Mittagessen an und schlängelten uns dann den Rest des Berges vorbei an übriggebliebenen Schneefeldern auf über 2400 m hoch. Dort herrschten noch ganze +2°C und Nieselregen, wobei auch schon weiße Flöckchen dabei waren. Nun ging es den Berg auf der anderen Seite wieder runter. Wir durchquerten ganz Andorra und erreichten irgendwann Spanien. Weiter ging es in Richtung Barcelona. Kurz vor unserem Ziel sahen wir schon von der Autobahn aus eine ganz tolle Bergkette. Das war "Montserrat", wie wir später erfuhren.

Gegen 19 Uhr erreichten wir das katalanische Städtchen Masquefa (ca. 7500 Einwohner) und fanden nach einigem Suchen, das Haus von Laura und ihrem Mann Ramon.
Wir begrüßten und beschnupperten uns - natürlich immer in Begleitung unseres besten Freundes: dem Wörterbuch. Es funktionierte laughing, wir konnten uns verständigen, und Laura war sehr nett und gastfreundlich. Später kam dann Ramon von der Arbeit, er spricht zwar kein Wort Deutsch oder Englisch, kann sich aber unglaublich gut durch einfach gehaltene spanische Sätze und Gesten verständigen. Das war für uns super toll.
Wir hatten den Abend viel Spaß, und alle Verständigungsprobleme ließen sich irgendwie lösen. Es war anstrengend aber schön!

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück mit Laura und Ramon nach Barcelona. Gegen Abend fuhren wir dann mit schmerzenden Füßen zurück nach Masquefa, und nach einer kurzen Pause ging es weiter zu einem sehr leckeren Abendessen. 

Totmüde fielen wir dann irgendwann ins Bett.
Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns nach dem Frühstück von Laura und Ramon. Wir hatten ganz viel Spaß mit ihnen und hoffen, dass wir uns nächstes Jahr wiedersehen. Eigentlich waren wir viel zu kurz in Spanien, aber wir wollten ja schließlich wieder zurück zum Fliegen an die Düne nach Frankreich.

Nach unserem wirklich schönen Spanien-Kurztrip erwartete uns noch eine Woche Dünenleben in Frankreich.

Das war´s! Der Dünenurlaub 2010, der ja praktisch auch unsere Hochzeitsreise war, ist schon wieder vorbei. 
Wir hatten viel Spaß mit neuen und alten Freunden, schöne Flüge und ein paar tolle Tage mit Laura und Ramon in Spanien.

 
 
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