Portugal 2012 - Mal wieder ein neues Land

Ende März 2012 waren wir das erste Mal seit vielen Jahren wieder mit dem Skyclub Austria unterwegs.

Eigentlich hatten wir uns irre auf diese zusätzliche Woche Urlaub gefreut, und nach Portugal wollten wir auch schon lange mal. Dass Claus aber kurz vor dem Urlaub noch ins Krankenhaus musste, erst eine Woche vor der Abreise entlassen wurde und die endgültige Entscheidung zum Reiseantritt erst mit den letzten Ergebnissen der Bluttests fiel, die wir 20 Stunden vor dem Abflug bekamen, hat die Vorfreude doch völlig verblassen lassen. Dafür war dann die Freude um so größer, als wir grünes Licht von der Ärztin bekommen haben: Portugal konnte kommen laughing.

Am Flughafen von Lissabon warteten am Freitag bereits Walter und Claudia mit einer bunt gemischten Truppe auf uns, und mit einem Kleinbus und einem PKW ging es in unser kleines, aber ausgesprochen feines Hotel in São Martinho do Porto "Residencial Atlantica". Dort wurden wir die kommenden 5 Tage wunderbar bekocht und verwöhnt laughing. Am ersten Tag schauten wir uns bei leichtem Nieselregen einige Startplätze zwischen São Martinho do Porto und Nazaré an. Gegen Abend starteten wir noch einen Flugversuch an der nach Osten gewandten kleinen Sanddüne direkt in São Martinho do Porto, der aber prompt vom einem 180° Wechsel der Windrichtung gestoppt wurde frown. Da am Sonntag wieder Ostwind herrschte, fuhren wir ins Landesinnere nach Minde zu einem Oststartplatz. Nach etwas Groundhandling auf dem Landeplatz, kam doch noch jeder zu zwei (kurzen) Flügen laughing. Für Montag wurde wieder Ostwind angekündigt, der aber gegen Nachmittag auf Nordwest drehen sollte. Also entschieden wir uns zuerst für einen Ausflug nach Óbidos und nachmittags ging es dann zum Startplatz bei Saigada. Und tatsächlich passte die Windrichtung. Um sich wirklich lange zu halten, war der Wind zwar zu schwach, aber trotzdem kam jeder zu zwei Flügen mit Landung am Strand laughing. Die kommenden Tage dominierte leider wieder der Ostwind. Daher ging es Dienstag zuerst zur Besichtgung einer Tempelritterburg nach Tomar und anschließend wieder nach Minde. Dort war bei 50er Böen am Startplatz leider nicht an Fliegen zu denken frown. Auch an unserem letzten Tag in São Martinho do Porto hatten wir herrliches Sommerwetter - nur leider noch immer mit einem böigen, kräftigen Ostwind. Daher versuchten wir es mit einem Strandtag an der kleinen Düne in São Martinho do Porto und wollten wenigstens etwas groundhandeln. Leider ging wegen ständig wechselnder Böen aus allen Richtungen nicht mal das frown, und so verbrachten wir den Tag mit Sonnen und Chillen.

Am Donnerstag Morgen checkten wir dann im Hotel in São Martinho do Porto aus und fuhren mit Ziel Sesimbra gen Süden. Zwischendurch stoppten wir noch in Peniche und begaben uns anschließend auf die Suche nach einem im Internet beschriebenen Startplatz in der Nähe von Lissabon. Nach mehreren Stunden brachen wir die Suche erfolglos ab und fuhren in unser neues Hotel nach Sesimbra. Leider waren auch dort keine Flugbedingungen, also verbrachten wir den Rest des Tages bei Bier und typischem portugiesischen Abendessen surprised. Am Freitag begann es schon in der Nacht zu regnen und dies setzte sich bis zum Mittag fort. Wir fuhren daher zuerst in Richtung Setúbal los und schauten uns auf dem Weg einige Startplätze an. Dann folgte ein Stadtbummel durch Setúbal. Mittags hörte der Regen auf und einige groundhandelten noch etwas in Portinho da Arrá¡bida. Anschließend schlugen wir die Zeit mit einer Klettertour für Fortgeschrittene tot. Abends gab es dann für uns ein Desaster mit "Pasta mit Fisch" money-mouth. Wir erwarteten etwas wie Spaghetti mit Fischstückchen und bekamen Fischsuppe mit kleinen Nudeln drin money-mouth. Aber durch Zugabe von Rotwein in die Suppe konnte man wenigstens den Fischgeschmack etwas mindern. Schade, dass gerade das letzte Abendessen Portugal so schief ging frown.

Samstag Morgen fuhren wir dann nach dem Frühstück nach Lissabon und schon ging es wieder heim.

Die Flugausbeute in diesem Urlaub war leider nur sehr gering. Aber das Wetter hat definitiv nicht mehr hergegeben. Dafür hatten wir wenigstens fast immer strahlenden Sonnenschein und Temperaturen mit bis zu 30°C. Die völlige Erholung für uns war dieser Urlaub leider auch schon wieder nicht frown. Claus sein Bauch fing irgendwann an zu pieken und wir mussten bangen, dass es nicht schlimmer wird. Zum Glück hat sich der Bauch aber wieder eingekriegt, und es blieb bei einem erträglichen Pieken.
Portugal ist auf jeden Fall eine (Gleitschirm-)reise wert, wenn denn auch der Wind mitspielt!

 
 
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