Dune du Pyla 2014 - und Paris...

Auch im Juni 2014 waren wir wieder an der Düne.

Da wir wegen viel Arbeitsstress bei Claus den genauen Termin lange nicht festlegen konnten und erst spät buchten, bekamen wir erst ab Sonntag ein Mobilheim auf dem Campingplatz. Daher entschieden wir uns Samstag morgen nach Paris aufzubrechen, einen halben Tag in Paris zu verbringen und am nächsten Morgen weiter zur Düne zu fahren. Eigentlich keine schlechte Idee, die Strecke wird ziemlich genau halbiert, und man kann mal einen kurzen Blick auf Paris werfen

Daher haben wir dann auch den Nachmittagsstau in Paris voll mitgenommen, und nach 2 Stunden Stop-and-Go waren wir endlich im Hotel. Den gebuchten Parkplatz gab es leider nicht - bzw. nur für ein "kleines" Auto, wozu der Geländewagen von Claus seinem Papa aber definitiv nicht zählte. Also ins nächste öffentliche Parkhaus und dann mit Handgepäck und Gleitschirmausrüstungen, die deutlich sichtbar auf dem Rücksitz standen, bei 30°C ins Hotel gestampft. Das Zimmer sah im Internet deutlich schöner aus, aber es war wenigstens sauber und ruhig. Dann auf zu den ersten teuern Bieren in Paris und weiter mit der Metro zum Tour Montparnasse. Das ist das zweithöchste Gebäude von Paris (nach dem Eiffelturm). Der Tour Montparnasse ist 210 m hoch, hat 59 Stockwerke, und in 38 Sekunden kommt man mit dem Lift zur Aussichtsetage im 56. Stock. Der Ausblick war wirklich fein  laughing. Anschließend wollten wir noch auf den Eiffelturm - mehr hatten wir uns für die kurze Zeit auch gar nicht vorgenommen. Hier stand schon vorher fest, dass wir hochlaufen wollten. Denn laut Internet beträgt die Wartezeiten an den Aufzügen etwa 2-4 Stunden surprised und an der Treppe etwa 15 Minuten. Außerdem sind wir ja sportlich. So der Plan... Als wir kurze Zeit später am Eiffelturm ankamen, stellte sich heraus, dass man an Pfingstsamstag wohl auch an der Treppe etwa 2,5 Stunden anstehen muss... Daher wurde der Eifelturm wieder gestrichen, wir sind noch kurz an der Seine entlangspaziert und dann ab zum Abendessen

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück wie geplant weiter zur Düne, und Paris haben wir somit auch abgehakt. Wir waren jetzt mal da - fertig! Es ist eben eine Großstadt: voll, laut, schmutzig und teuer - ach ja, und dann sprechen dort auch noch alle Französisch surprised. Sicher kann man dort auch sehr schöne Ecken finden, wenn man sich auskennt oder mehr Zeit investiert, aber irgendwie ist Paris trotzdem definitiv nicht unsers, daher kann man es auch problemlos in 5 Fotos zusammenfassen.

In Pyla angekommen, war es schön zu sehen, dass sich auf dem Pyla Campingplatz endlich etwas verbessert. Wir sind jetzt seit 10 Jahren dort, und bisher wurde nie etwas modernisiert. Nun gibt es neue Besitzer und man kann die ersten positiven Veränderungen erkennen:

Einige neue Mobilheime sowie die neue ebenfalls möblierte Mobilheimvariante "Tente Lodge" wurden angeschafft, im Zeltbereich wurde ein neuer Nasszellenkomplex erbaut. Das Restaurant hat die Karte etwas umgestellt und verbessert, außerdem hat der Außenbereich des Restaurants ein schönes neues Dach bekommen, und das Plantschbecken wurde um einen großer Blubber-Fliegenpilz erweitert. Bleibt zu hoffen, dass es so weitergeht. Arbeit gibt es genug und auch räumliche Veränderungen werden immer wieder nötig sein, denn die 118 m Hohe Düne ist nun mal eine Wanderdüne und raubt dem Campingplatz jedes Jahr 1-5 Meter Gelände.

Eigentlich war besonders Sabine im Vorfeld des Urlaubs etwas kritisch, ob sie denn überhaupt noch mal an die Düne will oder doch lieber mehr "richtig" Fliegen. Daher war es um so schöner, dass wir in Kombination die besten Flugbedingungen und das beste Wetter seit vielen Jahren an der Düne hatten und einen wirklich chilligen Urlaub verbrachten smile. Außerdem konnte Sabine endlich mal einen Vulcan fliegen, auch wenn´s wegen der Bedingungen an diesem Tag nur sehr kurz war - danke Yvonne smile.
In wenigen Wochen geht´s dann endlich wieder nach Castelluccio - und Moosheim sowie Chile sind auch bereits gebucht smile.

 
 
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