Algodonales 2015 - Sommer, Sonne und auch Me(e)(h)r

Im März/April 2015 reisten wir das erste Mal nach Algondonales ("Algo"), einem kleinen Städtchen in Andalusien. Nach Zwischenlandung in Zürich, die wir zu einem Frühstück mit Sammy nutzten, ging es nach Málaga. Dort wurden wir bereits von Jacqueline erwartet und nach Algodonales gebracht, wo wir dann unseren Guide Johan trafen. Johan und Jaqueline bilden das FLY ALGO-Team, wobei Johan als Guide fungiert und Jacqueline sich um alles kümmert, was abseits des reinen Fliegens noch dazu gehört. Unser Appartement in Algodonales entpuppte sich als Wohnung, die größer war als unsere daheim und war super schön. Zum Abendessen lernten wir Ash kennen, einen Engländer mit pakistanischen Wurzeln und einem dieser typischen Bärte wink. Somit war unsere kleine Gruppe für die folgende Woche auch schon komplett.

Zum Wetter gibt es nicht viel zu sagen: Die ganze Zeit Sommer und Sonne satt. Von 23-32° C alles dabei. Genau so hatten wir uns das vorgestellt smile.

Der erste Tag begann mit Frühstück in einem der zahlreichen Cafés auf der Plaza - selbstverständlich draußen und mit kurzen Ärmeln. Herrlich!

Dann fuhren wir nach Vejer zum Fliegen. Direkt neben dem schönen nach Westen ausgerichteten Startplatz gibt es ein Restaurant, wo man eventuelle Wartezeiten auf besseren Startbedingungen sehr gut überbrücken kann. Wenn es die Bedingungen erlauben, ist dort Toplanden angesagt, andernfalls landet man 150 m tiefer am Rand eines Feldes. Nach 2 Flügen in Vejer wechselten wir an den Strand von Conil de la Frontera zum Groundhandling. Abends sah man uns den ersten Sommer-/Sonnentag schon direkt an, und wir beschlossen den Tag mit einem Abendessen in einem Restaurant auf der Plaza. Die nächsten Tage folgten eigentlich immer diesem Schema - Frühstück, Fliegen, Fliegen, Fliegen, Mittagessen, Fliegen, Fliegen, Fliegen, Abendessen, Schlafen und wieder von vorne smile.

Wir flogen in El Bosque, ebenfalls einem Weststartplatz mit etwa 450 m Höhendifferenz und mussten nach anfänglichem Zweifeln Johann doch Recht geben, dass man dort auch problemlos starten kann, wenn der Wind so viel von Nord kommt, dass er eigentlich quer zum Hang ansteht. Außerdem flogen wir in Algodonales am Lijar von Levante aus mit etwa 615 m Höhendifferenz und von Poniente aus mit etwa 435 m Höhendifferenz. Uns persönlich hat dabei das "Nachmittagsfluggebiet" Poniente  besser gefallen. Ein Landeplatz mit vorgelagerten Leitungen fördert schließlich die Landedisziplin und die dort sehr ausgeprägte Infrastruktur bezüglich des Landebieres ist sowieso vorbildlich. Es gab tolle Thermikfllüge mit und ohne Geier, wunderschön kitschige Sonnenuntergänge, für deutsche Verhältnisse extrem günstiges und gutes Essen und Trinken und ganz viel Spaß. Nur einen Nachmittag hat uns der Windgott verlassen, wir flohen schnell von Algo nach Montellano, aber dort schaltete der Wind gerade ab. Naja, es gibt Schlimmeres. Für unseren letzten Flugtag war wettermäßig nichts Besonderes in Algo zu erwarten, also pokerten wir und riskierten trotz widersprüchlicher Wettervorhersagen die 2,5 Stunden Fahrt nach Matalascañas an den Atlantik. Und was haben wir gelernt? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Zeitgleich mit uns kamen die ersten Schaumkronen in Matalascañas an, und es folgte stundenlanger Soaringspaß an der etwa 20 m hohen Steilküste. Recht interessant war hier auch ein Pilot, der mit umgehängter Ukulele flog. Er stellte sich einfach in den Wind und zuppelte dann ein Liedchen cool

Am Ostermontag hieß es nach einem letzten Sonnenfrühstück Abschied nehmen von Algo. Es hat uns super gut gefallen - Johan und Jaqueline machen ihren Job wirklich klasse, und wir hatten richtig viel Spaß. Tolle Fotos macht Johan übrigens auch, wovon ihr hier auch einige sehen dürft - DANKE Johan smile. Das war sicher nicht unser letztes Mal Algo!

 
 
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