Algodonales 10/2016 - Hochsommer im Herbst

Anfang Oktober waren wir tatsächlich noch ein zweites Mal in 2016 in Algodonales laughing. Es war Sabines Geburtstagsgeschenk für Claus zum 50.

Diesmal hatten wir einen Direktflug von Köln-Bonn nach Malaga, was deutlich angenehmer ist, als mit einem Zwischenstop. Das Gepäck kam in Malaga bereits nach unglaublichen 9 Minuten auf dem Gepäckband an - darauf mussten Andreas und Kai am Vorabend fast 2 Stunden warten surprised. Und nachdem wir unsere Gepäck hatten, wurden wir auch schon von Jacqueline und - jetzt kam eine Überraschung für Claus laughing - Andrea in Empfang genommen.

Dass Andrea auch mitkommen würde, war eine Überraschung für Claus, und Sabine hat es bis zum Schluss geschafft sich nicht zu verplappern. Leider hat sich Andrea kurz vor dem Urlaub bei Gartenarbeiten noch ein Bandscheibenproblem eingefangen und konnte nun nicht Gleitschirm fliegen cry. Sehr schade frown - aber wir hatten auch so genügend Spaß, und außerdem hat Andrea Unmengen schöner Fotos gemacht, die ihr hier auch teilweise bewundern könnt. Danke, Andrea kiss.

Bei etwa 30°C fühlten wir uns schon am Flughafen direkt im Urlaub angekommen, allerdings machte uns der Wetterbericht für die kommende Woche etwas Sorgen: Die Temperaturen sollten herrlich werden (28-32°C, kein Regen und kein Wölkchen am Himmel) ABER der Wind… Einige Wetterberichte sahen so aus, als dass es schlimmstenfalls die ganze kommende Woche nicht zu fliegen gehen sollte, weil es extrem windig werden sollte surprised.

In Algo angekommen, wurden wir schon von Kai und Andreas in unserem gemeinsamen Appartement erwartet. Schnell die Klamotten aus dem Packsack und auf zum Startplatz! Üblicherweise gehen wir am Ankunftstag eigentlich noch nicht fliegen, da aber der Wetterbericht für die kommende Woche so ungewiss war, haben wir uns diesmal dazu entschlossen das herrliche Flugwetter direkt für einen Abendflug zu nutzen. Nach einem schönen Poniente-Flug und einigen Landebieren an Pepes Landebar, folge das Abendessen auf der Plaza im Canijo.

Zu unserer großen Freude hat sich der Wetterbericht in der ersten Nacht komplett umgestellt und der angekündigte Wind war im wahrsten Sinne des Wortes wie weggeblasen. Die zwar oft noch sehr sportlichen Ablösungen am Startplatz ließen uns öfter auf der Start warten, aber was soll´s? Irgendwann ging´s dann laughing. Bis auf einen Tag sind wir immer geflogen und dieser Tag war prinzipiell auch fliegbar. Nur hat uns nach 5 Stunden am Startplatz die Geduld verlassen und wir wollten lieber auf die Plaza. Dass die Anderen später doch noch fliegen würden, war klar, aber wir hatten Feierabend und genossen die Zeit auf der Plaza.

Ansonsten sahen die Tage in Algo wie üblich sehr ähnlich aus: Frühstück in T-Shirt, kurzen Hosen und Flip Flops auf der Plaza laughing, eventuell ein Morgenflug (wobei das dieses Mal leider nur 1x geklappt hat) und nachmittags dann auf den Startplatz zum Nachmittags- bzw. Abendflug und dann natürlich wieder auf die Plaza zum Abendessen.

Leider ließ die Windrichtung kein besonders abwechslungsreiches Programm für die Woche zu. Ein Mal sind wir Levante geflogen und ein Mal El Bosque - ansonsten immer Poniente. Aber es gibt schließlich Schlimmeres als Anfang Oktober bei 30°C jeden Tag fliegen zu „müssen“ laughing.

Wir hatten super viel Spaß zusammen, hochsommerliches Wetter, bestes Essen, das ein oder andere Landebier bei Pepe und diverse wunderbare Mombasas *hicks* und noch mehr Spaß.

Johan hat seine Sache wie immer super gemacht smile - aber bestimmt schafft er das nur, weil Jacqueline im Hintergrund alles manget - zum Beispiel die Organisation der super Paella am letzten Abend smile

Final war es es ein Erlebnis Algodonales und Umgebung, das wir bisher nur von Ostern mit fast schon saftig grünen Wiesen und Feldern kannten, auch mal ausgedörrt nach dem Sommer zu sehen. Aber obwohl wir große Fans von Sand und Dürre sind, hat es uns Ostern dort eher besser gefallen und vor allen Dingen ist es da nicht so voll wie es jetzt war.

 Adiós Algodonales y hasta pronto laughing!

 
 
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