Iquique 2016/17 - Das 15. Mal laughing

Das Jahr 2016 neigte sich dem Ende zu, und somit ging´s wie schon die 14 Jahre zuvor nach Iquique smile.

Der Hinflug lief reibungslos, nur die 8,5 Stunden Aufenthalt in Santiago waren etwas nervig. Dass in diesem Zeitraum ein 7,7er Erdbeben in Puerto Montt war, haben wir in Santiago nicht gespürt und nur aus dem Internet erfahren. Auch die Schäden vor Ort hielten sich für ein Erdbeben dieses Ausmaßes sehr im Rahmen. Zum Glück ist man da in Chile baulich besser gewappnet als in Mittelitalien, wo unser geliebtes Reiseziel Castelluccio im letzten Oktober bei einem 6,5er Erdbeben fast komplett zerstört wurde cry. In Chile sind Erdbeben an der Tagesordnung und in jedem Chileurlaub gibt es in der Regel mehrere davon. Das ist völlig normal. Ein 3er nehmen wir mittlerweile meistens gar nicht mehr wahr, ein 4er registriert man nebenbei mal so, und so etwa ab 5,5 ärgert man sich nachts, dass man von den klappernden Schranktüren geweckt wird. Erdbeben dieser Größenordnung erschrecken in Chile niemanden.

Zu unserer Zeit in Iquique gibt es diese Jahr irgendwie leider gar nicht sooooo viel zu berichten:

Im Flightpark wurden wir direkt von Juanita begrüßt und zogen in "unser" Despegue ein. Kai war leider nicht dabei, dafür wurden wir die ersten Tage von Yvonne und Thilo begleitet, die für ein paar Tage aus São Paulo rüberkamen. Am ersten Tag hätten wir nicht gedacht, dass unser Delia die 3 Wochen durchhält, aber er hat uns nicht im Stich gelassen, und eine Feinstaubplakette ist in Iquique ja zum Glück nicht erforderlich...foot-in-mouth

Viel verändert hat sich im Flightpark nicht im Vergleich zum letzten Jahr: Junita und Pedro managen alles auf südamerikanische Art, und wie von Zauberhand klappt am Ende alles irgendwie. Schön ist, dass man mittlerweile zwischendurch immer mal wieder gefragt wird, ob man neue Handtücher oder Bettwäsche haben möchte und dem nicht hinterherrennen muss und auch dass geputzt wird. Allerdings muss man sehr aufpassen, wenn man auf die Putzfrage mit "Si" antwortet... Dann wird nämlich wirklich alles picobello geputzt und auch der Teppich vor dem Apartment wird in 3 stündiger Kleinarbeit (wirklich 3 Stunden!!!!)  sogar vom letzten Sandkorn befreit - das war´s dann aber natürlich mit der Siesta, wenn der Staubsauger 3 Stunden brummt.... Super ist aber auch Martias Wäscheservice - wenn man der Reinigungsfee seine Wäsche morgens gibt, bekommt man sie für kleines Geld noch am gleich Tag gewaschen und direkt wieder zurückgebracht smile.

Der Urlaubsalltag in Iquique sah wie üblich so aus: Frühstücken, Fliegen, manchmal Einkaufen, Mittagessen, Siesta, Fliegen, Abendessen, Schlafen - voll der Stress innocent.

Die Flugbedingungen waren dieses Jahr leider nicht so prickelnd - wenn man es direkt mit dem genialen letzten Jahr vergleicht, waren sie sogar grottenschlecht yell. Daher kamen leider auch keine wirklich sensationellen Flüge zustande. Aber das ist natürlich Jammern auf ganz hohem Niveau. Es gab auch genug Tage, wo sich sogar die guten Tandems reihenweise in der Dragon-Dune versenkt haben oder vom Startplatz direkt ohne Schlenker nach Huayquique geflogen sind surprised. Dafür war es aber irre heiß in Iquique. Sonst sind so etwa 23°C um diese Jahreszeit üblich und dieses Jahr hatten wir durchgehend 27-30°C.

Der "neue" Startplatz war natürlich noch immer nicht eröffnet, da es auch nach etwa 2 Jahren noch nicht gelungen ist einen Kanalanschuss für die Toiletten zu finden.... Wie soll da in dieser Lage auch ein Kanalanschluss sein?!?! Naja... Passiert in Deutschland auch, siehe Schürman-Bau oder Berliner Flughafen tongue-out.

Natürlich waren wir auch wieder lecker essen: Zum Beispiel im „Tercer Ojito“ und im „Viejo Waggon“, aber wir haben auch wieder was Neues ausprobiert: Die Restobar "La Isla", direkt gegenüber dem Unimac in der Arturo Prat hat uns sehr gut gefallen. Die Karte ist zwar nicht ausgesprochen groß, aber die Gerichte sind sehr lecker, das Personal sehr aufmerksam und der Mango Sour genial kiss. Besonders angetan hatte es uns hier die "Plato Perunao". Hoffen wir mal, dass es das "La Isla" im Dezember noch gibt. Für die Anzahl des Personals sowie der Menge und Qualität des Essens sind die Preise dort für Iquique eigentlich zu günstig. Das „Pachapapa“ an der Playa Cavancha, das wir letztes Jahr erstmalig besucht haben, hat sich leider nicht gehalten und war wieder verschwunden cry

Silvester haben wir bei einem leckeren Asado zusammen mit Knut seiner Truppe im Flightpark verbracht.

Katzen waren diese Jahr ein ganz großes Thema kiss. Drei süße Katzen leben nun im Flightpark, eine davon illegal, und die wollten natürlich gestreichelt und gefüttert werden kiss. Erich hat dazu seine ganz eigene Meinung und hat diese auch ausführlich in einer exklusiven Geschichte kundgetan. Dafür gibt es Commando und auch Adolfo leider nicht mehr im Flightpark - sie sind jetzt wohl auch in Arica bei Philip.

Außerdem haben wir wieder viele alte Freunde und Bekannte getroffen und auch eine Menge neuer nette Piloten/innen kennengelernt. Allerdings muss man doch sagen, dass es im Flightpark eher ruhig/nicht ausgebucht war. Dieses Phänomen betraf aber nicht nur den Flightpark, sondern irgendwie die komplette Fliegergemeinde in Iquique - es war seit vielen, vielen Jahren nicht mehr so leer am Startplatz und in der Luft. Wieso auch immer?!

Wie immer war dann ganz plötzlich irgendwann der Abreisetag da surprised, und wir mussten schon wieder heim. Allerdings haben wir die Heimreise in rekordverdächtigen 27,5 Stunden von Haustür zur Haustür geschafft, das könnte ruhig immer so sein.

Und Iquique 2017/18 ist bereits vorreserviert laughing.

Hasta el próximo año en Iquique laughing!

 
 
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