Teneriffa 2017 - Mal was Neues laughing

Da durch das 500. Reformationsjubiläum im Jahr 2017 gleich zwei Feiertage Ende Oktober/Anfang November in einer Woche lagen, eignete sich diese einmalige Gelegenheit natürlich perfekt für eine Urlaubswoche:
Das Reiseziel sollte natürlich zum Gleitschirmfliegen geeignet sein und auch um diese Jahreszeit noch (garantiert) sommerliche Temperaturen bieten. Algo war uns für Anfang November schon nicht mehr "sommersicher" genug. Wir mussten also südlicher, und unsere Wahl fiel auf Teneriffa laughing.

Für Sabine war es überhaupt die erste Reise auf die Kanaren, und wir entschieden uns für ein chices Hotel in El Médano und für José als Guide, der uns empfohlen wurde.

Das Hotel war wirklich schön, unser Zimmer riesig, das Á-la-Carte-Restaurant ausgezeichnet und die Poolanalage ein Traum - nur etwas anonym war alles. Wir wollten ja keine Freundschaften für's Leben schließen, aber man musste schon froh sein, wenn man beim Frühstück eine Reaktion auf sein "Guten Morgen" oder "Good Morning" bekam. Nun gut, von unseren 10 Tagen auf Teneriffa hatten wir drei einzelne und gut verteilte Tage, die wir am Pool verbrachten, und die haben wir auch ohne Gesellschaft gut verbracht. Ansonsten waren wir täglich mit José unterwegs und auch beim Abendessen in verschiedenen Restaurants in El Médano und Umgebung haben sich nette Gespräche ergeben. 

José entpuppte sich als Glücksgriff. Wir zweifeln nur noch immer an, ob er wirklich Spanier ist, denn dazu ist er einfach viel zu pünktlich - meistens sogar zu früh wink. Sehr auf Sicherheit bedacht, und mit viel Mühe und Einsatz brachte er uns je nach den vorherrschenden Bedingungen in die verschiedenen Fluggebiete: Taucho, Ifonche und Izaña. Ein dickes Dankeschön an José für seine tolle Arbeit kiss. Die Flugbedingungen war eigentlich gut, aber doch nicht ideal. Die ersten Tage hatten wir absolut keinen Wind am Startplatz - etwas das wir von Teneriffa nun wirklich nicht erwartet hätten. Dafür hatten wir aber unser gewünschtes Sommerwetter - jeden Tag 25-30° C und auch abends noch angenehme Temperaturen smile.

Der Izaña-Flug war wirklich etwas Besonderes: ein Gleitflug mit seitlichem Blick auf den 3718 m hohen Vulkan Teide über eine Strecke von 13 km und 2300 m Höhenunterschied. Wobei die 13 km Strecke nur durch den Beginn des Atlantiks enden, denn 700-800 m Höhe hat man noch immer, wenn man am Strand von Puerto de la Cruz ankommt. Keine fliegerische Leistung, aber ein wunderschöner Panoramaflug, den man in diese Form sicher nicht so oft erlebt smile.

Die Strandbar am Strandlandeplatz in Adeje war ebenfalls nicht zu verachten - auch wenn wir erst am letzten Tag erfuhren, dass dieser Landeplatz eigentlich nicht zugelassen ist - auch wenn alle Tandems dort landen. Na gut, was soll's... cool.

Baden im Meer war übrigens auch angesagt, nur leider lies sich in El Puertito keine der von José angepriesenen Schildkröten im Meer blicken cry. Und außerdem bleibt noch die ungeklärte Frage, wieso das Meer so unglaublich warm war. Nach Sabines Theorie, weil die ganzen Fische immer Pipi reinmachen... coolsurprisedtongue-outsmile 

Eine finale Aussage zu Teneriffa zu treffen ist schwer:
Sabine hat es landschaftlich sofort gefallen und fliegerisch eigentlich auch - jedenfalls nachdem man sich daran gewöhnt hatte, dass man immer eine recht lange Strecke bis zum Landeplatz zu absolvieren musste, die so aussah, als ob man da doch niemals ankommen wird. Claus war zuerst von allem nicht so überzeugt - ist dann final aber doch zu dem Urteil gekommen, dass es eigentlich doch sehr schön war smile. Eine Wiederholung der Tour ist also durchaus möglich smile.

 

 
 
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