Tolmin 2018 - Slowenien ausprobieren

Die erste Juli-Woche 2018 ging es für uns zum ersten Mal nach Slowenien smile. Ein Reiseziel, dass wir schon lange im Auge hatten.

Da wir nach der Autoreise zur Düne keine Lust hatten schon wieder so lange im Auto zu hocken, entschieden wir uns dazu Freitag Nachmittag von Dortmund nach München zu fliegen. Dann ging es mit dem Mietwagen weiter nach Egling zu Nicole, Andreas und Larry, wo auch Kai bereits schon war. Die Zeit bis Sonntag verbrachten wir bei schönstem Sommerwetter mit einem Flug am Brauneck (und haben dabei Karim mal wiedergetroffen), plantschen im Pool - ja sogar Kai war im Pool cool!!! - und im Biergarten. Nochmals vielen lieben Dank für das tolle Wochenende an Nicole, Andreas und Larry. Wobei Larry noch etwas an seinem Mittelzeitgedächtnis arbeiten sollte, damit er nicht immer jeden anbellt, der aus dem Haus kommt - obwohl er gesehen hat wie dieser jene 3 Minuten vorher ins Haus reingegangen ist wink. Hier möchte ich mal Andreas zitieren: "Nein, der Larry ist nicht die hellste Kerze auf der Torte" cool. Aber deshalb kann er trotzdem auch total knuffig sein smile.

Nachdem wir uns Sonntag beim Frühstück ausgiebig gestärkt hatten, fuhren wir nach Slowenien los. Die Fahrt über Villach, Traviso und den Predil-Pass dauerte leider etwas länger als gedacht, aber irgendwann am Nachmittag kamen wir bei Renata in der Penzion Kobala in Tolmin an. Nun warteten wir auf Antje, Sven und natürlich Karlson vom MFC, die mit der restlichen Truppe mit 2 Bussen anreisten. Nach dem gemeinsamen Abendessen fielen alle ins Bett und ab dem nächsten Tag begannen unsere Flugtage in Slowenien.

Das Wetter hat sich leider nicht ganz an die sensationelle Wettervorhersage gehalten: Der erste Tag war kühler als gedacht, dann kam der Wind aus der falschen Richtung und dann mussten wir auch noch bangen, dass der Nordföhn nicht durchbricht. Letztendlich hat Sven es aber gemeistert, dass wir bis auf einen Tag immer zum Fliegen kamen smile. Wir flogen am Kobala, Stol und am Lijak. Absolut sensationelle Flüge waren es nicht, aber doch sehr schön und lehrreich. Das Soča-Tal war für uns recht ungewohnt: Ein langes Tal, wo überall Seitentäler einmünden und man sich immer fragt, wie sich wohl der Wind an so einer "Kreuzung" verhält. Um richtig mit dem Tal warm zu werden, hatten wir leider zu wenig Flüge dort, aber schön war es trotzdem smile. Der Blick aus der Luft auf die türkise Soča, die sich durch das Sočatal schlängelt, ist ein imposanter Anblick, wohingegen die Temperatur der Soča auch imposant ist, wenn man mal die Füße reinhängt.... surprised. Ich kann daher absolut verstehen wieso die Marmorata-Forelle so selten ist - ist ja viel zu kalt im Wasser der Soča tongue-out.

Unsere Gruppe war ein bunt gemischter Haufen mit den verschiedensten Charakteren, und wir hatten alle viel Spaß miteinander smile.
In der Penzion Kobala hat es uns super gefallen, die großzügigen Zimmer sind modern und ansprechend eingerichtet. Das Essen ist gut und reichlich - oder eigentlich eher zu viel... Nur den Pool und Jacuzzi haben zeitbedingt leider nicht nutzen können, aber es gibt Schlimmeres.

Nach einer schönen Woche ging es für uns Sonntag nach dem Frühstück wieder mit dem Auto gen München. Den Tauerntunnel passierten wir zum Glück noch bevor er wegen einer Fahrzeugpanne gesperrt wurde, und den Stau bei der Grenzkontrolle zwischen Österreich und Deutschland umfuhren wir gekonnt über die Landstraße. Danach wurde es deutlich voller auf der Autobahn, aber noch halbwegs erträglich. Insgesamt kamen wir recht gut durch, und es ging sich noch auf einen kleinen Zwischenstopp bei Nicole, Andreas und Larry aus. Larry hatte uns nach einer Woche bereits wieder komplett aus seinem Gedächtnis verdrängt und daher die "Fremden" lautstark am Gartentor gestellt cool. Beim Heimflug musste der Pilot, dann vollbeschleunigt nach Dortmund brettern. Da wir mit 45 Minuten Verspätung in München losgeflogen sind, kamen wir schon außerhalb der normalen Start- und Landezeiten in Dortmund an und hatten Glück, dass sie uns noch runtergelassen haben und wir nicht auf einen anderen Flughafen ausweichen mussten.

Insgesamt war es eine tolle Reise, und wir haben uns in der Obhut von Antje und Sven sehr wohl gefühlt. Das morgendliche Wetterbriefing mit allen Wettermodellen dieser Erde, das wir gemeinsam auf dem Fernsehmonitor besprachen, war auch eine super Sache und sehr lehrreich. Vielen lieben Dank an euch smile.

 
 
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