Iquique 2018/19 - Das 17. Mal Iquique

Iquique - es  wird jedes Jahr schwieriger etwas dazu zu schreiben. Es war unser 17. (in Worten: siebzehnter) Urlaub in Iquique. Und immer wenn jemand fragt wie es im Urlaub war, wissen wir nicht wirklich was wir antworten sollen: Es ist einfach ein nach Hause kommen, und wir fühlen uns direkt so, als wären wir die letzten 11 Monate gar nicht weg gewesen smile. Ich denke, das sagt viel aus.

Aufgrund eines "Urlaubsüberschusses" sind wir dieses Jahr bereits am 20. Dezember angekommen und hatten ganze 4 Wochen Urlaub. Und wir hatten die bisher kürzeste Anreise ever: 22,5 Stunden von Frankfurt bis Iquique. In Santiago war es zuerst ziemlich stressig: Gefühltes kilometerlanges Rennen vom neuen Terminal ins Hauptgebäude, geschicktes Abkürzen der diversen Schlangen bei der Einreise und beim Gepäck durchleuchten. Einfach immer "Conexión" schreien und rennen. Und dann war beim Check-In für die Inlandsflüge noch das Gepäckband kaputt. Wir mussten das Gepäck einfach abstellen (was einem in Chile schon eine gewisse Überwindung kostet) und ein einziger Flughafenmitarbeiter sollte es dort wegtragen. Wie auch immer, es hat funktioniert! Wir kamen pünktlich in Iquique an, und das Gepäck war wie durch ein Wunder auch da. Das ist Chile! Dinge, die absolut chaotisch sind, eigentlich nicht funktionieren können und am Ende fügt sich alles wie von Zauberhand cool.

Begrüsst wurden wir im Flightpark direkt von Udo und Bunny Buddy cool, die schon ein paar Tage vor uns angekommen sind. Außerdem lernten wir direkt Hans, einen Schweizer, der seit Jahrzehnten in Australien lebt, und Heli und Eli, ein Pärchen aus Frankreich bzw. Finnland, die nun in der Schweiz leben, kennen. Somit hatten wir also auch beste Gesellschaft, nur leider waren Andreas und Kai dieses Jahr nicht mit dabei.

Im Flightpark hat sich im Laufe des Jahres einiges verändert. Juanita und Pedro sind nicht mehr dort. Dafür hat Latigo nun den Flightpark gepachtet. Woraus auch schon direkt die ersten Verbesserungen für die Flieger resultieren: Es gibt eine neue "Entsandungsmatte", die Sonnenschutzmatten wurden repariert bzw. ausgetauscht, und die Autos sind in einem Zustand, von wir niemals geträumt hätten. Ein Delica an dem alles funktioniert - das ist schon fast unheimlich wink

Ansonsten vergingen die Tage wie gewohnt: Frühstücken, ein Morgenflug, Siesta und Mittagessen, nach Palo Buque und dann Abendessen in Form von Kochen, einem Asado oder Essen im Restaurant. Die Flugbedingungen in den ersten Tagen waren klasse. Dann hat leider der bolivianische Winter zugeschlagen und es wurde schlechter, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Unsere Lieblingslandebar "Liko´s" an der Playa Brava präsentierte sich wieder mit dem altbekannten Service. Außerdem haben wir zur Abrundung des Landebiers noch eine sehr gute neue Eisdiele entdeckt. Palo Buque war eher die letzten Tage richtig fein. In der Mitte des Urlaubs war dort meistens wenig bis fast schon kein Wind. Einmal war das winzige bisschen Wind, das da war, parallel zum Grill surprised, was es noch schlimmer gemacht hat. Bezüglich der Restaurants sind wie schon seit mindestens 16 Jahren das "Tercer Ojito" und der "Viejo Wagon" unschlagbar. Außerdem waren wir dieses Mal noch im "La Isla", im "Cantaba la Rana", im "Santorini" und im "Miwo". Die letzten beiden besuchten wir erstmalig. Das "Santorini" bietet eine griechisch/mediterrane Küche. Für Europäer prinzipiell nichts wirklich Besonderes. Für Iquique aber sicher eine Bereicherung und auch für uns eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan. Das "Miwo" ist peruanisch angehaucht. Es war wirklich lecker, aber nicht herausragend. Das "Cantaba la Rana" hat uns hingegen endlich völlig überzeugt. Wir waren zwar schon mehrfach da, aber dieses Jahr hat es uns besonders gut gefallen. Die Speisekarte ist bunt gemischt, und es findet wirklich jeder etwas Leckeres. Einen tollen Abend haben wir mit Philip im "Tercer Ojito" verbracht, wir haben zwar mit dem Auto 1 1/2 Stunden vom Flightpark aus benötigt, weil die Arthuro Prat an der Cavancha wegen eines Festivals komplett gesperrt war, was den kompletten Zusammenbruch des Verkehrs in Iquique bedeutet. Aber dann hatten wir einen gemütlichen und lustigen Abend mit bestem Essen zusammen.  

Weihnachten und Silvester verbrachten wir in geselliger Runde bei Asados im Flightpark, die dieses Jahr geprägt von Choripán und Udos genialem Tiramisu als Postre waren. Kurz vor Silvester reiste Wolf mit einer großen Gruppe an, was den Unterhaltungswert für uns um einiges steigerte. Allerdings war durch die große Gruppe nahezu der gesamte Flightpark blockiert und das internationale Multikulti-Feeling kam etwas zu kurz.

Für uns war es wieder eine tolle Zeit im Flightpark, die trotz der eigentlich langen vier Wochen dann irgendwann doch ganz schnell vorbei war.

Hasta el próximo año Iquique y Flightpark laughing.

 

 

 
 
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