Castelluccio 2020 - eigentlich wie immer smile

Ende August waren wir, wie schon so oft, mit Airsthetik in Castelluccio smile.

Wie (fast immer) reisten Claus und ich mit Flugzeug und Mietwagen an. Unser erster Flug in Coronazeiten führte uns von Düsseldorf über München nach Rom. Der Düsseldorfer Flughafen war so leer wie noch nie gesehen, wir checkten ein und jagten auf Veranlassung der Lufthansa-Dame dem dringend benötigten Formular für die Selbstdeklaration zur Einreise nach Italien hinterher, das man später doch im Flugzeug doch auch einfach so bekam. Dann saßen wir im Flugzeug, erreichten wenig später München und düsten auf schnellsten Weg in ein Café - weniger wegen des überteuerten und durchschnittlichen Cappuccinos, sondern eher um die Masken mal abnehmen zu dürfen. Wenig später ging es weiter nach Rom. Das Gepäck kam für römische Verhältnisse in Rekordgeschwindigeit auf dem Gepäckband an, und am Mietwagenschalter war niemand vor uns surprised - das ist dann wirklich eigenartig. Unser gebuchter Fiat Panda hat sich in einen Opel Mokka im für Italien landestypischen Dellendesign verwandelt und schon ging es los in Richtung Castelluccio. Nach der gewohnt gefühlten Ewigkeit erreichten wir Castelluccio, wo kurz zuvor Ralphy und Mathis schon angekommen waren. Nach uns nach traf der Rest der Truppe ein. Einige kannten wir schon einige nicht.
Ralphy, Tobias (Ralphys Fluglehrerassistent), Mathias, Wolfgang, Gisbert, Matze, Nadine, Alf, Thomas, Sandro, Philipp, Anneli, Julia mit (noch) Nichtflieger Nils sowie Claus und Sabine. Die Gruppe stellte sich ganz schnell als sehr harmonisch und lustig heraus. Wir hatten viel Spaß, verstanden uns alle prima, und es gab keinen Stress.


In unserem Agriturismo „La Valle delle Aquile“, war eigentlich bis auf die Desinfektionsspender und das Frühstück alles wie immer. Zum Frühstück musste jeder allmorgendlich  seine im Zimmer bereitstehende große Plastikbox (eigentlich ein Tablett mit klappbarer Klarsichthaube) mitbringen, dann musste jeder einzeln mit Maske in den „Frühstücksraum“ eintreten und Rodolfo packte hinter seiner abgeschirmten Anrichten alles auf Teller was man haben wollte. Dann ging’s mit der Plastikbox nach draußen zum Frühstück in der warmen Sonne - wo wir  uns alle schnell der ungemütlichen Plastikboxen wieder entledigten.
Abends wurden wir im „Sibilla“ von Maria kiss verwöhnt und genossen die regionalen Köstlichkeiten: Trüffelspezialitäten, Innereien, Filete sowie Pizza und Pasta aller Art. Das „Sibilla“ hat zusammen mit den anderen Restaurants seinen Platz am Ortseingang in einem der beiden “Restaurantgebäude“ gefunden, die man nach dem Erdbeben neu aufgebaut hat.

Wieso waren wir denn eigentlich in Castelluccio?
Ach so! Ja, geflogen sind wir auch: am Fontanille, Rifugio, Sierra, Tabellone und Vettore laughing. Und das Wetter hat es auch mal wieder gut mit uns gemeint: sommerliche Temperaturen von über 25 Grad und mit ganz kleinen Ausnahmen fast die ganze Woche gutes Flugwetter.
Nach einer Woche Flugspaß in Castelluccio ging es wieder heim.


Es war (trotz Corona) wieder eine tolle Woche in Castelluccio, genauer gesagt unser 13. Jahr in Castelluccio. Mal schauen was nächstes Jahr bringt. Wir spielen mit dem Gedanken Castelluccio durch Dolomiten, Sardinien oder ein anderes Ziel zu ersetzen. Claus hatte diesen Gedanken schon länger, aber Sabine wollte unbedingt noch mal nach Castelluccio, und das war auch gut so. Durch einen wunderbaren Flug am Monte Vettore am letzten Tag haben wir beide endlich unseren Frieden mit dem Berg gefunden, mit dem wir uns so lange nicht richtig anfreunden konnten.

Und Last but not Least: ein dickes Dankeschön an die tolle Gruppe für eure Begleitung und natürlich ganz besonderen Dank an Ralphy und Tobi für die tolle Betreuung und Organisation. Es hat super viel Spaß gemacht mit euch.

 

 
 
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