Teneriffa 2020/21 - kein Chile frown aber die bestmögliche Alternative laughing

Dezember und der Jahreswechsel - seit vielen, vielen Jahren verbringen wir diese Zeit in unserem geliebten Chile. Wie so vieles, war auch dies leider im Jahr 2020 durch Corona anders frown. Die Grenzen nach Chile waren lange komplett geschlossen, dann eine Einreise mit unkalkulierbarken Hürden gespickt und auch die Einschränkungen in Chile teilweise sehr aufwändig. Kurzum - eine Alternative musste her. Sicherheitshalber lieber Europa, fliegbar und natürlich warm musste es sein. Also kehrten wir fünf Wochen nach unserem letzten Urlaub wieder nach Teneriffa zurück. Für die Einreise war nun ein negativer Corona-Test erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden sein durfte. Diesen absolvierten wir zwei Tage vor der Einreise am Flughafen Düsseldorf, und schon ging's mit Abstand und Lufthansa Business Class wieder los.

Auf Teneriffa galt - wie aktuell in ganz Spanien - nach wie vor Maskenpflicht in der Öffentlichkeit und Abstand halten. Damit kann man gut klarkommen, zumal das mit dem Abstand halten dort irgendwie deutlich besser klappt als in Deutschland. Wäre schön, wenn sich viele deutsche Mitmenschen ein Beispiel am Verhalten der Menschen in den Supermärkten auf Teneriffa nehmen würden. Aber bleibt sicher bei meinem Wunschdenken.

Die ersten beiden Wochen verbrachten wir im Hotel. Das Hotel war zwar etwas besser besucht als Ende Oktober, aber weit entfernt von „gut ausgelastet“ oder gar „voll“. Dann reiste Kai an, und wir hatten ein sehr schönes Appartement in einer traumhaften (und fast leeren) Anlage mit riesigem Pool in La Caleta smile. 

Mit Kais Anreise begannen auch die Einschränkungen, da Teneriffa zeitgleich wieder zum Corona-Risikogebiet wurde. Allerdings haben uns die Einschränkungen, die für Touristen relevant sind, wenig bis gar nicht berührt:

  • Die Restaurants durften nur noch ihre Außenbereiche öffnen und nur noch max. 4er Tische anbieten - kein Problem.
  • Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr - auch kein Problem.

Wichtig war, dass man Gleitschirmfliegen durfte - und das durfte man laughing!

Wie immer holte uns Jose morgens ab, brachte uns zum jeweiligen Startplatz und notfalls auch nach der Landung wieder zurück, wenn der Flug nicht am heimischen Strand endete.

In der ersten Woche haben wir zufällig Bernd getroffen. Und auch die Prominenz war in Form von Mike Küng und Toni Bender anwesend. Wettertechnisch waren die ersten beiden Wochen zum Fliegen deutlich besser und auch wärmer. Ab der dritten Woche wurde es etwas kühler (man konnte aber noch immer in den Pool cool), es gab ein paar Regen- und Sturmtage und die Basis sank merklich ab. Wobei das natürlich alles Jammern auf extrem hohem Niveau ist. Uns ist durchaus bewusst, dass auch dieser Urlaub im Corona-Jahr wieder ein Geschenk war, wofür wir sehr dankbar sind smile.

Geflogen sind wir Taucho, Ifonche, El Tanque und Güimar. Sightseeing haben wir in Las Teresitas gemacht.

Irgendwann geht aber tatsächlich leider auch der längste Urlaub zu Ende, und die Heimreise stand an. Da die Kanaren wieder Risikogebieten waren, mussten wir direkt wieder einen Corona-Test machen und mussten - Nordrhein-Westfalen sein Dank - mit unserem negativen Ergebnis aber nicht in Quarantäne. 

Wir haben definitiv das Beste aus der Corona-Situation gemacht, hatten eine wunderschöne Zeit auf Teneriffa und sind sehr froh und dankbar, dass wir dort sein durften smile. Trotz allem, haben wir aber auch oft wehmütig an Chile gedacht cry, wo wir doch eigentlich im Dezember „hingehören“. Hoffen wir, dass 2021 besser wird und wir wieder nach Chile können, aber nach Teneriffa werden wir natürlich auch wieder reisen.

 

 
 
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